Rasenpflege im Sommer

Rasenpflege im Sommer

Wer kennt es nicht, mit viel Liebe und Aufwand wurde der Rasen aus dem Winterschlaf geweckt, von Unkraut und Moos befreit und erstrahlt nun im satten grün. Die Wetterprognosen im Sommer verheissen jedoch nichts gutes, denn die nächsten 2 Wochen wird es nicht regnen und das Thermometer steigt auf über 30°C.

Bekommt der Rasen nun kein Wasser ist das Ergebnis schon vorprogrammiert. Das satte grün wandelt sich um in einen lieblosen, vertrockneten Teppich aus verwelktem Rasen. Doch das muss nicht sein, denn mit einer gezielten Bewässerung übersteht ihr Rasen diese trockenen Abschnitte unbeschadet.

Wässern Sie am Abend

Bei starker Austrocknung und hohen Temperaturen, sollten Sie ihren Rasen mindestens 2 mal wöchentlich, eher sogar alle 2 Tage künstlich bewässern. Die Abendstunden, nachdem die Sonne untergegangen ist, eignet sich hierfür am besten. Das Wasser kann so über Nacht in die Wurzeln gelangen und von diesen aufgenommen werden. Wenn Sie jedoch am Tag resp. bei Sonneneinstrahlung wässern, besteht die Gefahr, dass der Rasen verbrennt. Die Wassertropfen auf den Gräsern wirken wie eine Lupe und verbrennen das Gras. Durch die hohe Hitze geht auch viel Wasser verloren, da ein grosser Teil verdunstet und so nicht in die unteren Schichten der Wurzeln vordringen kann. Dies ist jedoch von zentraler Bedeutung, denn sonst haben sie lediglich Wasser für das Wachstum von Unkraut verpufft.

Wie wässern?

Kleinere Rasenflächen lassen sich gut mit einem Gartenschlauch mit Duschbrause bewässern. Wenn sie einen grössere Fläche bewässern müssen empfiehlt es sich einen Rasensprenger oder einen Rasenregner einzusetzen. Dieser spritzt aus feinen Düsen Wasser und bewegt sich langsam hin und her. Bei den meisten neueren Geräten lassen sich sogar den zu bewässernden Winkel und somit gezielt die Fläche einstellen.

Wie viel Wasser?

Pro Quadratmeter sollten bei optimaler Rasenpflege insgesamt etwa zehn bis 15 Liter Wasser in ca. 1 – 1/2 Stunden fliessen. Das klingt nach viel, ist auf diese Dauer gesehen jedoch ideal, da der Boden nicht in sehr kurzer Zeit überschwemmt wird und so der Rasen genügend Zeit hat, das Wasser aufzusaugen. Durch die längere Bewässerung wird auch sichergestellt, das die unteren Wurzeln erreicht werden und nicht nur die oberen Wurzeln. Der Rasen wird so unempfindlicher bei Trockenheit.

Regenwasser sammeln

Clever ist es eine Möglichkeit zu schaffen, das Regenwasser in einer Regentonne oder einer Zisterne zu sammeln. Das Regenwasser ist weicher und enthält weniger Kalk – nicht zu sprechen von der Kosteneinsparung bei der Verwendung von gesammeltem Regenwasser. Mit einer Pumpe aus dem Baumarkt bekommen Sie das gesammelte Regenwasser auch im Nu wieder aus der Tonne und können es sogar direkt an einen Regner oder einer Sprenkleranlage anschliessen.

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