Duschkabine
Eine Duschkabine begrenzt den Spritzwasserbereich einer Dusche durch feste oder bewegliche Trennwände. Für Dauerhaftigkeit sind Glas, Beschläge, Anschlüsse und die Abdichtung dahinter entscheidend.
Eine Duschkabine besteht meist aus Sicherheitsglas und Metallprofilen beziehungsweise punktgehaltenen Beschlägen. Sie hält Spritzwasser im Duschbereich, ist aber nicht die eigentliche Bauwerksabdichtung.
Glas und Beschläge
Türen können drehen, schieben oder falten. Beschläge müssen Lasten sicher in Wand oder Boden einleiten; bei punktgehaltenen Systemen ist eine tragfähige Befestigung hinter dem Belag besonders wichtig.
Bodeneben oder mit Wanne
Bodengleiche Duschen verbessern Zugänglichkeit, verlangen aber genau geplante Gefälle, Ablaufposition und Anschlusshöhen. Duschwannen vereinfachen manche Details, benötigen jedoch ebenfalls dichte Wandanschlüsse.
Reinigung und Wartung
Schienen, Dichtprofile und Silikonfugen sind Verschleissteile. Möglichst einfache Geometrien reduzieren Schmutznischen und erleichtern Ersatz und Reinigung.
Türschwenk und Nutzung
Neben den technischen Anschlüssen entscheidet die Bewegungsfläche über Alltagstauglichkeit. Türflügel dürfen nicht mit Waschtisch oder WC kollidieren. Bei kleinen Bädern können Schiebe- oder Faltsysteme Platz sparen, verursachen aber meist mehr Profile und Reinigungsstellen.
Vor dem Bohren durch Fliesen klären, wo Abdichtung, Leitungen und Verstärkungen liegen. Eine falsch gesetzte Befestigung kann die Abdichtungsebene dauerhaft beschädigen.
Quellen & Normhinweise
Normen und kantonale Vorgaben können sich ändern. Für ein konkretes Bauvorhaben sind die aktuell gültigen Unterlagen und die zuständigen Stellen massgebend.