Haus für Allergiker

Haus für Allergiker

Luft – Das Lebenselixier

Die wohl am verbreiteste Allergie ist die Hausstauballergie. Durch Milben verursacht zerfallen die Exkremente in kleine Teilchen und verbreiten sich in der Raumluft. Milben ernähren sich von menschlichen Hautschuppen und kommen in jeder Wohunung vor.

Sie wohnen in Teppichen, Kissen, Matratzen etc.
und mögen eine hohe Luftfeuchtigkeit sowie eine warme Temperatur.

Für Allergiker empfiehlt es sich deshalb auf Teppiche, Polstermöbel usw. zu verzichten.

Es empfiehlt sich ausserdem, die Räumlichkeiten in regelmässigen Abständen mit einem Anti Milben Mittel zu reinigen.

Nebst den bekannten Milben gibt es jedoch noch weitere Produkte welche allergische Reaktionen aufweisen können.

Diese finden sich unter anderem in folgenden Produkten:

    • Harz (Holz)
    • Lösemittel von Farben
    • Terpetinöl
    • Laminat
    • Fertigparkett
    • OSB Platten
    • Holzoberflächenbehandlungen

In Innenräumen empfiehlt es sich daher harzarme Hölzer einzusetzen. Laubbäume sind zum Beispiel weniger harzhaltig als Nadelbäume.

Bei Holz im Innenbereich ist oft gar kein Schutz notwendig, wenn spezielle bauliche Schutzmassnahmen ergriffen werden.

Frischluft:

Um einem möglichen Energieverlust entgegenzuwirken werden die häutigen Bauten zunehmend Luftdicht gebaut.
Der Nachteil besteht in der hohen Luftfeuchtigkeit, welche Schnimmel zur Folge haben könnte.

Es ist deshalb äusserst wichtig, regelmässig und gut zu Lüften.

Bei kontrollierten Wohnraumlüftungen wird den Räumen ständig Frischluft zugeführt, ohne das Fenster geöffnet werden müssen. Eine erfeuliche Nachricht für Pollenallergiker. Hier war es oft nur möglich bei Regen oder Windstille zu lüften, da die Pollen sich sonst in den 4 Wänden ausleben. Hauptsächlich dient eine automatische Lüftungsanlage zum Abtransport der Feuchtigkeit und zur Energieeinsparung. Die verbrauchte Luft wird dort abgesaugt, wo sie am meisten belastet ist, nämlich in Bad und Küche. Über Wohn und Schlafräume strömt gleichzeitig frische, gefilterte Luft zu.

Die Luftverteilung innerhalb des Gebäudes erfolgt durch Luftschlitze, die sich in den Innentüren, in den Wänden oder im Fussboden befinden. Mit einem dauerhaft betriebenen Ventilator wird der Luftaustausch sichergestellt.

Eine jährliche Kontrolle der Lüftungsleitungen und des Wärmetauschers sind dringend zu empfehlen, damit sich keine Bakterien in den Lüftungsröhren ansiedeln. Ventile und Auslässe in den Zimmern sollten Sie regelmässig reinigen und die Filter austauschen.

Es hat sich gezeigt, dass durch den permanenten Luftaustausch, eine qualitative Besserung der Luft erzielt wurde, als dies mit der herkömmlichen Fenseterlüftung möglich ist.

Pollen:

Für Pollenallergiker empfiehlt sich ein Pollenschuztgitter. Somit können Sie auch währen der Pollenzeit einigermassen beschwerdefrei lüften. Die spezielle Textilstruktur des Schutzgitters verhindert das Endringen selbst kleinster Pollen. Das Material ist trozdem Licht und Luftdurchlässig und lässt sich auf jede Fenstergrösse beliebig zuschneiden. Auch die Reinigung ist sehr einfach und kann am Fenster vorgenommen werden. Das Pollenschuztgitter ist wiederverwendbar und hält bei sachgemässer Anwendung einige Jahre.

Leben heisst atmen – Sorgen Sie für ausreichende Frischluftzufuhr in Ihrem Eigenheim.

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