Zaunbau

Zaunbau

Wer einen Garten sein eigen nennt, möchte dieses Stück Erde auch für sich allein besitzen. Ungebetenen Gästen, seien es Menschen oder Tiere, soll der unerlaubte Zugang verwehrt ein. Selbtverständlich gibt es keinen allgemeinen, sicheren Schutz. Trotzdem ist ein Zaun, eine Mauer oder eine Hecke eine Grenzbezeichnung.

Mauern

Die solideste Abgrenzung ist aus Stein. Es gibt verschiedene Arten von Mauern:

– verputzte Mauer
– gechlemmte Mauer
– Mauer aus Vormauerziegel, Klinkern und Kalkstein
– Sichtbeton

Alle Arten erhalten ein Fundament, auf dem dann die sichtbare Mauer aufgebaut wird. Die Mauerkrone erhält meist eine Abdeckung mit Abdeckplatten aus Natur- Kunststein, Dachziegel, Holz oder Kupfer bzw. Zinkblech.
Längere Mauern müssen Dehnungsfugen haben.

Holzzäune

Häufig zu sehen und viel billiger sind Holzzäune. Die gefährdetste Stelle an den Holzzäunen ist die Zone unmittelbar über dem Erdboden. Der Zaun hält sich hier lange feucht und trocknet nur schlecht. Die Gefahr von Fäulnis ist daher gross.

Dem entgegenwirken kann man mit einer Betonmauer als „Fundament“. Der Zaun wird einfach auf eine ca. 30 cm. hohe Betonmauer gestellt. Befestigt werden die Zaunlatten an Eisensäulen, welche in den Betonsockel einbetoniert sind. Die Zaunlatten sollten ca. 5 cm über dem Betonsockel stehen und können aus Kiefer oder Fichtenholz sein.

Aluminium Zäune

Zäune aus Aluminium bieten sehr verschiedene Möglichkeiten der Gestaltung. Es gibt Ausführungen mit Latten oder mit Palisaden, die Abstände können weiter oder enger sein, die Oberkante kann gerade verlaufen oder geschwungen sein. Den Fantasien und persönlichen Farbwünschen sind praktisch keine Grenzen gestetzt.

Drahtzaun

Sie stellen eine preiswerte Alternative dar. Begrünt verschwindet das Drahtgeflechts bald unter einem Blütenmantel.

Geflechtzaun

Das Viereckgeflecht eignet sich besonders gut für Gärten mit nicht ganz ebenem Gelände. Das Geflecht wird mit herkömmlichen Pfosten montiert. Die Auswahl der Maschenweite bestimmt die weitere Einsatzmöglichkeit dieses Zaunes. Mit 60 x 60 mm Maschen ist er ausserordentlich flexibel und verständlicherweise in der Gesamterscheinung transparent. Der Geflechtzaun eigent sich serh gut für Begrünungen mit Kletterpflanzen. Mit einer kleineren Maschenweite bekommen diese zudem noch mehr halt.

Gitterzaun

Merkmal des Gitterzauns ist sicherlich, die hohe Stabilität. Sie werden an verzinkten Stahlpfosten, welche im Boden versenkt werden, befestigt. Neben der herkömmlichen Verankerung in Beton gibt es auch spezielle Mauerbefestigungen oder Pfostensockel für die Montage auf kleinem Mauerwerk.

Hecken als Gartenzaun

Auch Hecken sind klar umrissene Umzäunungen. Sie bieten einen optimalen Sichtschutz.

Freiwachsende Blütenhecken

Hecken aus bspw. Spieren benötigen viel Platz. Durch die überhängenden Triebe gehen sie stark in die Breite, sind dafür äusserst Pflegearm.

Formschnitthecken

Schnitthecken gewinnen nur langsam an Höhe und müssen regelmässig geschnitten werden. Sie kommen mit wenig Platz aus und entwickeln eine hohe Blickdichte.

Sanddorn

Sanddorn ist ein Heckengehölz, das mit seinem zierlichen, graugrünen Laub Farbe in jede Pflanzung bringt.

Berberitze

Es gibt verschiedene rotlaubige Sorten. Für alljene, welche eine andere Farbe als Grün bevorzugen.

Kornelkirsche

Ein gehölz, das sich auch in gemischten Hecken gut macht. Die Liste der positiven Eigenschaften ist lang. Die Blüten erscheinen sehr früh, bereits im März. Verträgt auch Formschnitt.

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